Categoria: Le mie pubblicazioni – Books&articles

“Verde resilienza – Erboristeria pratica nel cambiamento” esce in luglio

Il mio nuovo libro in italiano, Verde resilienza, esce agli inizi di luglio! L’intero volume è frutto della intensa collaborazione con l’editrice e gli artisti professionisti, che hanno illustrato e impaginato il testo.

Verde resilienza sarà acquistabile nelle librerie, dall’editrice e nei negozi online. E ci saranno novità, riguardo alla sua distribuzione e alle attività collegate!

Il piccolo libro, con un centinaio di pagine fitte fitte di contenuti e ricette, vuole accompagnarte il lettore in un’esperienza concreta, di erboristeria vissuta. Aggiungo che come erborista sono a servizio del benessere, della prevenzione e della salutogenesi delle persone, e Verde resilienza è un contributo in questa direzione.

Le tre regole d’oro dell’erboristeria moderna sono, in sintesi: pratica, conoscenza e condivisione.

Fünf Fragen an Karin Mecozzi – Frühlingsinterview vor einem Jahr

An was arbeitest du gerade?
Gerade stimme ich mich auf den Frühling ein, für Herboristen beginnt das eigentliche Jahr jetzt! Dazu räume ich mein Lager auf, mische Tees und Tinkturen, stelle z. B. eine Schnupfensalbe her (viele leiden ja unter Heuschnupfen). Ich plane viele Kurse und Workshops im Apennin (Marken, Italien) und anderen Regionen Italiens und arbeite an neuen Buchprojekten und an Naturbetrachtungen für künftige Publikationen. 

Wie kommt man eigentlich in unserer Zeit dazu, Herboristin zu werden?
Ich habe in den neunziger Jahren Herboristik studiert. Diesen Studienlehrgang gibt es auch heute an verschiedenen Universitäten, Fakultät für Pharmazie. Der Beruf des Herboristen ist in Italien seit 1932 rechtlich geschützt. Wir sind im Bereich der Heilpflanzen für das nötige Know-how zuständig, bzgl. Anbau, Wildsammlung, Verarbeitung, Verkauf, Kommunikation, Forschung, je nachdem, in welchem Fachbereich man sich spezialisiert. Zum “Handwerkskasten” des modernen Herboristen gehören auch (allerdings über private Schulungen) Gesundheitsprävention und -beratung sowie ein fundiertes Wissen über verschiedene Richtungen der Komplementärmedizin. Der beste “Campus” ist und bleibt jedoch die Natur, sprich Wald und Wiese … Die Anthroposophie und ihr wunderbarer Ansatz stehen mir dabei zur Seite.

a caccia di radici!
f. sara fiorelli

Was kann man deiner Meinung nach tun, um die Heilkräuter in freier Wildbahn zu schützen und damit zum Umweltschutz beizutragen?
In den verschiedenen europäischen Ländern gibt es gesetzliche Bestimmungen zur wildwachsenden Flora, ich lege jedem ans Herz, sich darüber zu informieren. Es gibt auch internationale “Best practices” in Bezug auf Wildsammlung. Generell sollte man nur für den Eigenbedarf sammeln und genau wissen, ob es eine artenreiche Gegend ist oder bestimmte Pflanzen geschützt sind. Förster, Biologen, auch Apotheker und Naturpädagogen helfen aufzuklären, wenn es in Ihrem Land keine Herboristen gibt. Ein kurzes Beispiel: wenn ich z. B. Tausendgüldenkraut sammle und auf eine Magerwiese komme, wo viele schöne purpurrote Exemplare wachsen (Erythrea centaurium, diese kleine Enzianart braucht bestimmte Gräserarten, um zu gedeihen – das finde ich überaus spannend), suche ich mir nur so viele aus, wie wirklich nötig. Bitte betreiben Sie niemals Raubbau, Wildkräuter sind empfindlich und verschwinden schneller als man merkt aus einer Landschaft.

Hast du einen Tipp für eine “Frühjahrskur” in diesem Jahr?
Die beste Frühjahrskur: Bewegung an der frischen Luft und tägliche “rhythmische Naturbetrachtung” (dazu finden Sie in Ars Herbaria inspirierende Texte). Des Weiteren reichlich bittere Pflanzen, als Gemüse oder Kräuter im Salat, in der Suppe oder im Tee. Essen Sie wenig tierisches Eiweiß, gleichen Sie Ihren Säurehaushalt aus und lassen Sie sich von einer Fachkraft einen individuell abgestimmten Frühjahrstee mischen. Es geht darum, Organe zu entlasten und “angeknackste” Lebenskräfte zu stärken. Wildes, Frisches, Sonne, reine gute Luft, helle Gedanken und Begeisterung, leckeres, leichtes Essen – so kommen wir gut in die warme Jahreszeit.

Primula vulgaris L.


Noch etwas Grundsätzliches zum Thema Frühling: Ab März regiert Mars, dieser Archetyp bringt uns in Schwung. Da muss man sich auch Kämpfen stellen, Initiative zeigen, in den Vordergrund treten. Dabei darf man sich auch einmal richtig ärgern, unsere Leber und Galle haben im Winter einiges angestaut. Wie Sie sich davon befreien? Schimpfen Sie doch auf Ihrem Waldspaziergang richtig laut, ich bin sicher, Sie fangen an, genau wie ich, hellauf zu lachen! Und, last but not least, nehmen Sie sich ein Beispiel an der Brennnessel – sie tut dem Herzen gut! 

Gibt es ein weiteres Buch-Projekt?
Es gibt sogar mehrere neue Buchprojekte, leider gehen sie langsamer voran als geplant. Ich wurde vor zwei Jahren Opfer starker Erdbeben* und muss mich mit meiner Familie noch neu sortieren. Im Moment arbeite ich, auch autobiografisch, an Texten und Rezepten, die sich mit einer belebenden und gesundheitsspendenden “grünen Resilienz” befassen. Es wird wieder um Heilpflanzen und Landschaft, um praktische Rezepte und Rhythmenpflege gehen. Lassen Sie sich überraschen! 

[*Erdbeben in Mittelitalien (Marken, Umbrien, Latium, Abruzzen), bis zu 6,5 Grad auf der Richterskala. Seit August 2016 leben Zehntausende in provisorischen Unterkünften, noch wurde mit einem Wiederaufbau nicht begonnen.] 

Vielen Dank!
(Die Fragen stellte Anna S. Fischer)

ARS HERBARIA, eine signierte Ausgabe als Geschenksidee für Kräuterliebhaber und solche, die es werden wollen

Suchst Du nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk? Wer Heilpflanzen, Kräuter, Naturbetrachtungen im Jahreslauf und praktische Rezepte liebt, wird sich mit diesem Buch eine Freude bereiten!

Ich versende gezeichnete Ausgaben meines Buches “Ars herbaria, Heilpflanzen im Jahreslauf”, das Buch wurde vom Verlag am Goetheanum 2018 neu aufgelegt. Preis und Versandspesen auf Anfrage bei mir als Autorin: karin.mecozzi@gmail.com

Begründung der Jury für die Auszeichnung der Stiftung Buchkunst “Schönste deutsche Bücher 2015” 

»Das erste Durchblättern der mehr als 300 Seiten auf kräftigem Naturpapier weckt die Erwartung auf eine sachbuchgemäß systematische Darstellung des botanischen Gegenstandes. Diese Erwartung wird nun leicht irritiert, denn die Entfaltung üppiger Textsorten – farbige Zwischentexte, große Zwischenüberschriften, Merksätze, Textboxen, Zitate, Exkurse, Übungen, Tipps, Rezepte – ist man eher vom Magazindesign gewohnt. Wie bekommt man denn da den Überblick?

Auf dem Weg der Schubladisierung jedenfalls nicht. Anthroposophische Wahrnehmung ist »innerlich regsam anschauend, nicht gegenständlich fertig«. In dieser Haltung wurde eben auch das Kompendium über Heilpflanzen im Jahresverlauf gestaltet. Egal wo man reinsticht, man muss nicht fürchten, den Anschluss zu verpassen. Wie in einem großen Kräuterpark durchstreift man das Buch, lässt sich hier und da hereinziehen von einem faszinierenden Aspekt, lässt sich vielleicht auch nur gedankenversunken ablenken, verfolgt eine Spur oder sucht forschend nach Zusammenhängen. 

Das Bildkonzept ist darauf ausgerichtet, sich nicht als ein Gegenüber der Natur, sondern vor allem als Teil des Geheimnisses des Lebens zu begreifen. Die doppelseitigen Fotos, mit der Linse ganz nah am Kraut, mit hohem Schärfe-Unschärfe-Spiel, zeigen uns, dass wir es nicht bloß mit Heilmitteln zu haben, sondern mit Lebewesen, die auch ihre eigenen Zwecke haben. Das Buch und das Ergebnis seiner Gestaltung sind eine schöne Einladung zu ganzheitlicher Verbindung: »Die Pflanzen riechen den Weltraum und richten sich danach ein.«

ARS HERBARIA Heilpflanzen im Jahreslauf in neuer Auflage!

“Ars herbaria, Heilpflanzen im Jahrelauf” erscheint in neuer Auflage! Der Verlag am Goetheanum in Basel stellt das Buch hier vor: https://www.goetheanum-verlag.ch/nc/einzelansicht/artikel/ars-herbaria/shop/5987/

Herzlichen Dank an den Verlag und an alle Leserinnen und Leser für ihr Interesse, ich freue mich sehr, wenn meine Betrachtungen und Rezepte dazu beitragen, dass man sich leichter und lieber mit Pflanzen, ihrer Landschaft und dem natürlichen Wohlergehen beschäftigt.

Dalle sostanze, nutrimento – dalla materia, medicina

….. Ein neuer Dreierrhythmus setzt ein: Juli, August und September sind die Monate der echten Wärmeentwicklung, und aus Substanzen wird Nahrung, aus Materie Medizin.

…. Ha inizio un nuovo periodo, tripartito: luglio, agosto e settembre sono i mesi del massimo sviluppo di calore, e dalle sostanze si forma nutrimento, dalla materia, medicina.

“Juli” 12 Texte für den Sternkalender 2019/20  – Verlag am Goetheanum – 12 testi per il Calendario Astronomico 2019/2020

ARS HERBARIA wird neu aufgelegt – in ristampa l’edizione tedesca

Erste Auflage ausverkauft, es laufen die Bestellungen für die zweite Ausgabe von ARS HERBARIA, preisgekrönt von der Stiftung Buchkunst als eines der 25 “Schönsten Bücher Deutschlands 2015”.

https://www.vamg.ch
https://www.facebook.com/Verlag-am-Goetheanum

Terminata la prima edizione, la mia ARS HERBARIA pubblicata in Svizzera per Natura Verlag/VAMG andrà in ristampa. Nel 2015 è stata premiata come uno dei 25 “Libri più belli della Germania” dalla Stiftung Buchkunst.

Herzlichen Dank an alle LeserInnen und an den Verlag!
Grazie di cuore ai miei lettori e alla casa editrice svizzera!

Aromatische Blattrosetten

(…)Feuer ist es auch, das in dieser Zeit „Blut und Säfte“ im Menschen zum Fließen bringt, wärmend, nach der langen Winterstarre. So manche Substanz, die in den ersten wildwachsenden Frühlingskräutern enthalten ist, z.B. Schwefelstoffe und ätherische Öle, wirkt im jeweiligen Phytokomplex synergetisch mit anderen Vitalstoffen. So öffnen sich aromatische Blattrosetten im März wie Blüten, z.B. von Korbblütlern und Kohlgewächsen. Für kurze Zeit bilden sie konzentrische Muster am Erdboden, bis die Pflanzen schließlich stängelbildend in Richtung Sonne wachsen.

Mit etwas Geduld lernt man, die essbaren Arten voneinander zu unterscheiden, zu sammeln und zu verwenden. Frische Blätter, Knospen und Triebe werden in der europäischen Kräutertradition nach dem Winter als Vitaminspender verzehrt, sie liefern auch Spurenelemente, Chlorophyll, Schleimstoffe und Mineralsalze. Löwenzahn-, Hirtentäschel- und Klatschmohnrosetten, Blätter von Brennnesseln, Knoblauchsrauke, Veilchen, Primel, Ferkelkraut, und viele mehr: je nach geographischer Lage findet man die essbaren Schätze noch vor der Tag-und-Nachtgleiche (21. März) auf Wiesen, unter Hecken und am Waldrand. Nicht sammeln sollte man an Straßen und auf verspritzten Äckern! „Städtern“ sei angeraten, sich über die jeweiligen Anbauweisen im Sammelgebiet zu erkundigen, denn Wildkräuter können genauso wie Kulturpflanzen konzentrierte Giftstoffe enthalten: Herbizide, Pestizide, Schwermetalle. (…)
Karin Mecozzi

März (aus “Sternkalender” 2017/18 Wolfgang Held, Verlag am Goetheanum)

STERNKALENDER 2018 – 2019

“Drei Sterne, drei Planeten und der Mond - sieben Gestirne spannen im Sommer 2018 einen grandiosen Bogen über den Sommerhimmel.” – der neue Sternkalender von Wolfgang Held ist erhältlich, mit meinen 12 Naturbetrachtungen im Jahrelauf. Hier der Link zum Buch:
http://www.vamg.ch/fileadmin/verlag/Pdf/vamg_vorschau_herbst-winter_2017_18-screen.pdf